Seit 2005 gibt es die Einrichtung der Schulsanitäter an der Eichendorffschule. In den Pausen, bei Schulveranstaltungen z.B. Bundesjugendspiele oder auch im ganz normalen Schulalltag - wenn das "Sanihandy" klingelt gibt es kein Halten mehr. Auch ohne Blaulicht sind sie zügig vor Ort und leisten sachkundig Hilfe.
Hier Berichte über den Anfang.
Die WN über den neuen Schulsanitätsdienst an der Eichendorffschule (10.02.2005) Sanitäter aus dem Klassenzimmer Eichendorff-Schule: Jugendliche verarzten ab nächster Woche ihre Mitschüler von Christoph Knoop "Lasst mich durch, ich bin Sanitäter" - mit diesen Worten werden sich bald die zwölf neuen Schulsanis an der Eichendorffschule ihren Weg über den Pausenhof bahnen. Rund 20 Stunden Ausbildung in Erster Hilfe haben die Nachwuchsretter an den Nachmittagen freiwillig absolviert. "Es kommt ja immer mal wieder zu Verletzungen während der Schulzeit. Dafür sind wir Lehrer nicht ausgebildet", erklärt Thomas Lehnert, Koordinator des Nachmittagsunterrichts an der Schule. Mit den Schul-Sanis hätten die Schüler nun eine kompetente Anlaufstelle in solchen Fällen. Aufgabe der Schulsanitäter wird es sein, die jungen Patienten zu betreuen, bis ein Arzt oder die Eltern eintreffen. "Sie können Verbände anlege, Verletzte lagern und sogar wiederbeleben", erklärt Henning Cökoll. Zusammen mit seiner Kollegin Gundela Brzezizha hat der Helfer des Malteser Hilfsdienstes die Schulsanitäter ausgebildet. Stationiert wird der Sanitätsdienst in einem Erste-Hilfe-Raum der Schule. Immer zwei Schüler werden dort während der Pausen auf Einsätze warten, zwei weitere stehen in Bereitschaft. Die Nachwuchsretter sind während der Schulzeit über ein Mobiltelefon zu erreichen. Ein halbes Jahr lang haben die Nachwuchsretter einen Nachmittag pro Woche für ihre Ausbildung geopfert - freiwillig. "Die Schüler übernehmen Verantwortung, das ist eine gute Sache", sagt Schulleiter Hans-Werner Siebenborn. "Ich kann jetzt anderen helfen, das ist ein gutes Gefühl", sagt die 13-jährige Kimera Alessia. Und der 12-jährige Schulsani Fabian Lange meint: "Wenn meinen Freunden oder meiner Familie etwas passiert, weiß ich jetzt, was zu tun ist."
Der Wolfsburger Kurier über die Schulsanitäter an der Eichendorffschule (23.02.2005) Eichendorffschule: Schulsanitäter nehmen ihren Dienst auf Zwölf neue Sanitäter aus dem Klassenzimmer WOLFSBURG. Künftig muss sich an der Eichendorffschule in der Frauenteichstraße kein Schüler mehr Sorgen machen, wenn er sich mal verletzen sollte. Denn ab dieser Woche nehmen die zwölf frisch ausgebildeten Schulsanitäter ihren Dienst auf. 30 Stunden Ausbildung in Erster Hilfe haben die Nachwuchsretter an den Nachmittagen freiwillig absolviert. Nun wurden ihnen während der letzten Schülerratssitzung die Urkunden überreicht. "Ob Glatteis auf dem Schulhof oder die zu scharfe Säge im Werkunterricht - es kommt immer mal zu Verletzungen während der Schulzeit. Dafür sind wir Lehrer nicht ausgebildet", erklärt Thomas G. Lehnert, Koordinator für den Nachmittagsunterricht an der Schule. "Mit den Schulsanis haben die Schüler jetzt eine kompetente Anlaufstelle bei Verletzungen", so Lehnert weiter. Aufgabe der Schulsanitäter wird es sein, die jungen Patienten zu betreuen, bis ein Arzt oder die Eltern eintreffen oder bis es dem Mitschüler, im günstigsten Fall, wieder besser geht. "Sie können Verbände anlegen, Verletzte lagern und sogar wieder beleben", erklärt Henning Cökoll von der Wolfsburger Berufsfeuerwehr. Zusammen mit seiner Kollegin Gundula Brzezicha vom Malteser Hilfsdienst hat er die Schulsanitäter ausgebildet. Stationiert wird der Sanitätsdienst im eigens dafür eingerichteten Erste-Hilfe-Raum. Ein Dienstplan sorgt dafür, dass immer zwei Sanis in den Pausen dort anzutreffen sind. Während des Unterrichts sind die Nachwuchsretter über ein Mobiltelefon zu erreichen. 20 Nachmittage haben die zwölf Schüler der fünften bis achten Klasse aller drei Schulformen für ihre Ausbildung freiwillig geopfert. "Die Schüler übernehmen Verantwortung. Das ist eine gute Sache", sagt Schulleiter Hans-Werner Siebenborn. "Ich kann jetzt anderen helfen. Das ist ein gutes Gefühl", sagt die 13-jährige Kimera-Alessia Schneider. Und der zwölfjährige Schulsani Fabian Lange meint: "Wenn meinen Freunden oder meiner Familie etwas passiert, weiß ich jetzt, was zu tun ist."

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