„Jugend forscht“: Mark-Daniel Leupold überzeugt auf Bundesebene

Mark-Daniel beschäftigte sich in seinem Projekt mit der Frage, wie sich die Auflösung von Satellitenbildern mithilfe Künstlicher Intelligenz verbessern lässt. Dafür entwickelte er ein Bayessches Generatives Adversariales Netz. Das KI-Modell kann die Auflösung von Satellitenbildern erhöhen und erzeugt gleichzeitig sogenannte Unsicherheitskarten.

Diese Karten geben Aufschluss darüber, wie zuverlässig die Ergebnisse des Modells in den jeweiligen Bildbereichen sind. Dadurch sollen Analysen von Satellitendaten nicht nur detaillierter, sondern auch verlässlicher werden.

Das Forschungsprojekt ist außerdem in der „Jugend forscht“-Projektdatenbank des Bundeswettbewerbs zu finden.

Wie läuft „Jugend forscht“ eigentlich ab?

Für die Teilnahme an „Jugend forscht“ ist nicht nur das Ergebnis der Forschung von Bedeutung. Im Vorfeld reichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine etwa 15-seitige Langfassung ihrer Forschungsarbeit bei der Jury ein. Beim Wettbewerb selbst präsentieren sie ihr Projekt an einem eigenen Stand und stellen es der Fachjury mithilfe von Plakaten, Demonstrationen und weiteren Materialien vor.

Besonders wertvoll war auch die Möglichkeit, andere junge Forscherinnen und Forscher kennenzulernen. Vor allem die mehrtägigen Landes- und Bundeswettbewerbe boten viel Zeit für Austausch und Vernetzung. Dabei entstanden auch Freundschaften und Kontakte zu Jugendlichen aus ganz Deutschland, die sich ebenso intensiv für Wissenschaft und Forschung begeistern.

Projektstände bei „Jugend forscht“

Regionalwettbewerb Braunschweig – 27. Februar 2026

Den ersten Wettbewerb bestritt Mark-Daniel beim Regionalwettbewerb in Braunschweig. Dort überzeugte seine Forschungsarbeit die Jury und er erhielt den 1. Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften und damit den Regionalsieg.

Zusätzlich wurde seine Arbeit mit dem Sonderpreis „Industriell wertvollste Arbeit“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ausgezeichnet.

Landeswettbewerb Niedersachsen – 16. bis 18. März 2026

Beim Landeswettbewerb Niedersachsen an der Technischen Universität Clausthal konnte Mark-Daniel an diesen Erfolg anknüpfen. Er erhielt den Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt und qualifizierte sich damit für den Bundeswettbewerb.

Darüber hinaus wurde sein Projekt mit zwei weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet: dem Sonderpreis „Digitalisierung“ der Carl Zeiss AG sowie dem Sonderpreis „Wissenschaftliche Fotografie“ der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

Bundeswettbewerb – 28. bis 31. Mai 2026

Vom 28. bis 31. Mai trafen sich die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Regional- und Landeswettbewerben zum Bundeswettbewerb in Herzogenaurach bei der Schaeffler AG. Auch hier wurde Mark-Daniels Forschungsarbeit ausgezeichnet: Er erreichte den 2. Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Außerdem erhielt er den Sonderpreis „Beste Geographische Arbeit“ der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG).

Zu Gast im Bundeskanzleramt

Ein weiterer besonderer Höhepunkt folgte am 15. September 2026 beim Kanzlertreffen im Bundeskanzleramt. Dort hatte Mark-Daniel die Gelegenheit, Bundeskanzler Friedrich Merz persönlich zu treffen. Da dieser direkt neben ihm saß, entstand dabei auch ein gemeinsames Selfie – ein besonderer Abschluss einer außergewöhnlichen „Jugend forscht“-Saison.

Die Eichendorffschule gratuliert Mark-Daniel herzlich zu seinen Erfolgen und den zahlreichen Auszeichnungen und wünscht ihm für seinen weiteren wissenschaftlichen Weg alles Gute!